Hier ist eine neue Fortsetzung der Julia - Geschichte. Sie handelt schon wieder von einer „guten Tat", ich kanns nicht ändern! Muss wohl eine unverbesserliche „Heile - Welt - Manie" von mir sein!?
6. Osterüberraschung, die beinah schief geht
Der Winter mit Kälte, Schnee und Fasching ist vorbei. Die Kinder gehen in die Schule und lernen fleißig. Aber manchmal haben sie auch keine Lust dazu. Dann machen sie ihre Aufgaben nicht ordentlich, und es gibt Ärger in der Schule. Besonders Florian spielt lieber auf der Straße oder bei Julia im Garten, und wenn er da ist, dann hat auch Julia keine Lust und will lieber zusammen mit ihm spielen und Unsinn treiben. Nur Natascha ist eigentlich immer brav, und sie macht auch ihre Aufgaben am ordentlichsten von allen drei. In der Schule ist sie jetzt viel besser geworden, denn seit sie mit Julia befreundet ist, hat sie auch gelernt, richtig und gut Deutsch zu sprechen. Das hat sie ja vorher nicht so gut gekonnt.
Jetzt wird es langsam Frühling. Die Sonne scheint manchmal schon ganz schön warm. Im Garten blühen die ersten Tulpen und Osterglocken, das Gras ist wieder grün, und die Schneefamilie ist jetzt leider komplett weggetaut. Aber das ist nicht weiter schlimm, denn jetzt kann man sich schon auf Ostern freuen.
Besonders Natascha ist ganz froh, weil ihr Papa nämlich jetzt Arbeit gefunden hat und Geld verdient. So können ihre Eltern ihr endlich mal ein paar neue Anziehsachen kaufen und auch einen schönen, neuen Schulranzen. Bisher hatte sie ja nur einen alten, der schon ziemlich kaputt ist. Und das Schönste : sie soll auch bald ein kleines Brüderchen bekommen! Darauf freut sie sich ganz doll, und Julia und Florian freuen sich mit ihr.
Nun steht Ostern vor der Tür. Eines Tages sind die drei wieder mal zusammen in Julias Garten. Da sagt Natascha plötzlich: „Wisst ihr was? ich würde so gerne zu Ostern mal ein paar armen Kindern eine Freude machen! Ich weiß doch selbst, wie das ist, wenn man arm ist, und jemand denkt an mich und schenkt mir was, wie Julia und ihre Eltern das bei mir gemacht haben. Ich will auch mal jemand was schenken!"
„Au ja!" ruft da Julia und klatscht in die Hände, "wir machen natürlich mit! Gell, Florian?"
Florian ist natürlich einverstanden. Und dann überlegen sie angestrengt, bis ihre Köpfe rauchen, wie sie das denn anstellen könnten. Bis Julia endlich sagt: "Wir fragen am besten meine Mama, die weiß sicher Rat!"
Kommentare
Leider fehlt schon wieder der Schluss!
Ich versuche, ihn hier anzuhängen!
„Tut mir so leid! Bitte Verzeihung! Ich nicht haben gewusst
was los, deshalb ich haben so geschimpft! Bitte nicht sein böse, Kinder freuen sich so! Viele, viele Dank, ich nicht glauben, dass Kinder an andere arm Kinder denken und was schenken, ich nicht wissen! Viele Dank, soll euch allen immer gut gehn!"
„Ja, ja, ist ja schon gut!" Julias Papa ist ganz verlegen und die Kinder auch. „Das haben sich die Kinder hier ganz allein ausgedacht. Wir freuen uns alle, wenn es Ihren Kindern Spaß macht!" Und Julia, Natascha und Florian nicken eifrig dazu.
"Wir auch wollen Freude machen!" sagt da der andere Papa, "wenn ist schön warm, wir machen Essen im Garten, ihr kommen alle und essen mit uns, ja? Frau kochen gut, ihr werden sehn! Ihr auch sollen Spaß haben, ja?"
Das versprechen sie ihm. Und dann gehen sie alle wieder heim und feiern weiter Ostern. Zuerst bei Florian, dann bei Natascha und zum Schluss wieder bei Julia. Die Mama hat eine große Schüssel Nudelsalat und eine mit Kartoffelsalat gemacht, dazu gibt es Würstchen und Hackfleischbällchen. Nataschas Eltern und Florians Mama kommen auch dazu, und alle sind fröhlich bis ganz