In einem Meer aus Sand
liegen Menschen unerkannt.
Sind rot, sind schwarz, sind grau,
liegen sorglos unterm Himmels Blau.
Oh Tochter der Nacht, so bin ich im Traum?
Du trotzt der Sonne, umschlingst mich in warm-kühlen Saum.
Machst mich schwerelos und trägst mich hinfort
berührst mich sanft und nimmst mir die Angst vor dem unbekannten Ort
Ich baute mein Haus aus Träumen auf
nun geh ich zur Tür, drehe am Knauf
es fällt zusammen, es bricht ein
man hat's mir gesagt, so geht es nicht, nein
Es vergeht kein Tag
ohne, dass ich überdenke, was auf des Lebens Wege lag
und jeden Tag, da wir mir klar
meine Zeit ist leider viel zu rar
Zu rar um all meine Träume zu leben
zu rar um auch nur eine Sekunde herzugeben
Schwebt!
Weht!
Gleitet!
Wirst überall festgehalten,
wirst gestreckt von allen Seiten,
wirst gezwungen in eine Richtung,
dein Leben eine Verpflichtung.
Dein Leben
mein Leben
aller Leben
sie werden es nehmen.
Ein wenig Natürlichkeit kann nicht schaden
´n bissel Furzen und Rülpsen kann jeder ertragen.
Und auch ein wenig stinken darf jeder Mann,
in Gegenwart der Liebsten sollte man es aber vermeiden, so gut man kann.
Hab gedacht, ich halt mal fest,
was meine Gedanken sich im Kreise drehen lässt.
Hab gedacht ich lasse sie mal reisen,
nur um sie hier festzueisen.
Mein Körper ist ruiniert
mein Leben ne Farce
meine Frau ist pikiert
über meinen faltigen Arsch
Sie will mich nicht sehen
Will mich nicht küssen
Ich ließ sie gehen
Was denkt ihr euch, wenn ihr das hier lest?
Wollt ihr, dass mein Geist verwest?
Ich versuch mich hier mitzuteilen,
ICH bin in diesen Zeilen
ICH bin hier am Tränen vergießen,
ICH lasse meine Persönlichkeit einfließen.
Soll wissen, was war,
soll wissen, was ist,
soll schaffen, was sein wird,
werde ganz einfach zum Instrument.
Zeige dir offen meine Waffen,
sie allein bringen Wunden nicht zum klaffen,
sie können vieles regen
mit Unterstützung sogar bewegen.